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Mittwoch, 14.10.2015

Copacabana – Isla del Sol – Isla de la Luna – Sahuina

 

„Am Titicacasee liegt das wahre Copacabana“

Von Puno geht’s ab nach Copacabana, zur bolivianischen Seite des Titicacasees.

Dort angekommen gibt’s erst einmal Lunch und weiter führt mich mein Weg zur Isla del Sol „Sonneninsel“.

Sowohl die Süd, als auch die Nordseite hat seinen eigenen Scharm. Tempel, Ruinen, Strände, jede Menge Esel, freundliche Menschen und vieles mehr.

Eine Legende besagt, dass sich von hier aus die Inka Ureltern Manco Capac und Mama Ocllo auf den Weg nach Norden gemacht haben, um Cusco zu gründen.

Wunderschönes Ambiente und tolle Wanderung. Wirklich atemberaubend ist der Sonnenuntergang über den tiefblauen weiten See.

Am nächsten Tag nach einem ausgiebigen Frühstück mach ich mich auf zur Wanderung „Horca del Inka“. Eigentlich kostet es 10 Bs Eintritt. Doch weder am Eingang treffe ich einen Menschen noch während meiner gesamten drei stündigen Wanderung. Weit und breit keine Menschenseele. Nur die Natur und Ich.

Viele Stufen, tolle Landschaft und einen großartigen Ausblick.

Danach geht’s zur „Basilika“ der Kirche hier im Ort von Copacabana. Die „Dunkle Jungfrau“ bzw. „Virgen Morena, auch Virgen de Copacabana“ aus Holz geschnitzt mit einer Krone aus purem Gold, schmückt diese im maurischen Stil erbaute Kirche.

Die Marienfigur wird als Schutzheilige des Titicacasees verehrt (zahlreiche Wunder und Heilungen werden ihr zugeschrieben). Sodass jedes Wochenende ganze Familien aus Bolivien und Peru kommen um ihre Autos segnen zu lassen.

Zur Isla de la Luna „Mondinsel“ geht’s direkt am nächsten Tag. Eine sehr wellenreiche Reise mit dem Boot, nichts für schwache Mägen!

Wieder einzigartige Inka Baustätten „Jungfrauentempel“ und faszinierende unberührte Landschaft.

Auch eine sehr schöne und emotionale Wanderung: „Cerro Calvario“ Es ist der 3.966 m hohe Hausberg von Copacabana von dem man natürlich wieder einmal eine faszinierende Aussicht auf die Stadt, Strand und auf den See hat.

Dieser Weg ist besonders unter Pilgern beliebt, denn er führt an 14 Kreuzen/Stationen vorbei, die den Leidensweg Jesu bis zur Kreuzigung zeigen. Hier wird gebetet, geweint, inne gehalten.

Auf dem zweiten, etwas kleineren Berg werden regelmäßig Zeremonien abgehalten.

Ein weiteres Highlight: Sahuina.

Dieses kleine fast unentdeckte Fischerdorf am Titicacasee mit seinen herzlichen Einwohnern direkt am Titicacasee ist wirklich wunderhübsch. Mit einem kleinen Boot fahren wir durch Schilf und uns wird sehr viel zum Leben, Fischen, zu den Tieren, zu allmöglichen natürlichen Kräutern uvm. erklärt. Wirklich ein Erlebnis und viele Erinnerungen wurden gesammelt.

WOW wie die Zeit verennt. Mein Bus nach La Paz wartet schon auf mich. Die gut gelaunten Guides von „Bolivia Hop“ empfangen einen freundlich. Es ist echt wahnsinnig schön endlich wieder Leute zu treffen die ihren „Dienstleistungsjob“ lieben und diesen mit voller Seele ausüben. (Bolivia Hop: Seeehr empfehlenswert!!)

Die ganze Pracht der schönen Landschaft kann man auf dem Weg nach La Paz nochmal in vollen Zügen genießen. Zusammen mit der untergehenden Sonne echt ein magischer Anblick…