Berichte von 03/2015

VORBEREITUNGSCHAOS

Samstag, 14.03.2015

- Ufffff -

Die Vorbereitungen kommen in die heiße Endphase.

 

Zwischen Zahnarztbohrern, Nadeln zwecks Impfungen, stundenlangem warten auf Ämtern und bei Ärzten, zwischen Papierkrieg, Kündigungen und und und, gönne ich mir auch die positiven Aspekte einer Reisevorbereitung. Dem Einkaufen von Drogerieartikeln, das Eindecken mit neuer Bekleidung, dem Erfüllen von Technikträumen, dem Wälzen von verschiedenen Lektüren und natürlich das genießen der Vorfreude.

 

Nervenraubend wird das ganze, wenn man seinen Wohnsitz samt eigener Wohnung in Deutschland aufgeben möchte um zu Reisen. Das liebe nette Deutschland kann einem ganz schön viele Steine in den Weg legen, allerdings lohnt sich der Aufwand! Sofern man sich bei manchen Dingen ein wenig mehr bemüht, wird man belohnt. So zahlt sich z.B. die Hartnäckigkeit beim einreichen der Kosten für die Reiseimpfungen bei seiner Krankenkasse aus. Desweiteren kann es echt viele Vorteile bringen, verschiedene Lektüren mit Tipps und Tricks rund ums Reisen zu lesen, so lernt man einiges nützliches.

 

Ich kann es zumindest kaum abwarten endlich meinen Traum von Peru erfüllen zu können. 

                                 Kaum zu glauben, aber in nur knapp 5 Wochen gehts loooos.

 

     

 

 

 

 

 

 

ÄRMEL HOCH KREMPELN

Montag, 02.03.2015

Nach mehreren kleineren Reisen und einer etwas größeren 2013 (8 Wochen Guatemala), zieht es mich nun in meine erste Langzeitreise.

Mitte April breche ich auf in das Reich der Inka. Ein Jahr Abenteuer Anden - Auf nach Peru!

Lange Zeit träumte ich von einer Langzeitreise, bis ich an Weihnachten ein Zeichen erhielt. Die Kündigung meiner Wohnung wegen Eigenbedarf der Vermieterin.

Das typische Sicherheitsdenken des Deutschen fiel somit weg. Also krempelte ich meine Arme hoch, buchte eine 48-Wöchige Freiwilligentätigkeit, kündigte meinen Job und stecke nun mitten in den Vorbereitungen für meine Reise.

Die Erkenntnis, dass etwas nicht passt

Seit meiner Rückkehr aus Guatemala 2013 fühle ich mich in Deutschland unwohl. Ich musste mir selbst eingestehen, dass das Leben das ich führe, so nicht zu mir passt.

Die hunderten Menschen die mir tagtäglich in meinem Beruf als Hotelfachfrau begegneten, "kotzten" mich irgendwann nur noch an. Und wenn dann auch noch die Enttäuschung dazu kommt, fängt der Glaube an die Menschheit an zu schwinden.

Genau diesen Glauben möchte ich zurück gewinnen!

Chancen nutzen

Inspiriert von mehrern Büchern, Erfahrungsberichten und Erzählungen von Bloggern, nutze ich also die Chance etwas zu verändern.

"Dein Leben komplett zu verändern, ist ziemlich gruselig. Aber weißt du, was noch viel gruseliger ist? Bedauern." (Quelle: Frauen reisen Solo, von Carina Herrmann)