NEXT STOP - DANZIG -

Mittwoch, 22.03.2017

Unsere erste Reise mit dem Flugzeug mit Baby.

 

Pedro und Ich haben freie unverplante Tage also suchen wir kurzfristig eine Lastminute Reise.

Auf der Website von Lufthansa werden wir fündig!

Über Lufthansa Surprise kann man ein Thema auswählen dieses ist mit verschiedenen Städten verknüpft.

Ob "Natur" oder "Metropolen" in jeder Kategorie gibt es tolle Länder mit schönen Städten.

Nach der Buchung bekommt man dann die Stadt bekannt gegeben direkt mit seinen Flugdaten.

Unsere Reise führt uns nach Polen!

Danzig liegt an der Ostsee und ist ca 350km von Warschau entfernt.

Der 1,5 Stunden Flug vergeht rasant und unser Kleiner hat keinerlei Probleme und verschläft die Starts.

Die zwei Stewardessen kümmern sich rührend um uns. Wir bekommen Socken für den Kleinen, ein Kuscheltier, Kissen und sein Flugbuch, persönlich ausgefüllt vom Piloten. Toll!!! Ich bin immer noch restlos begeistert.

An unserem ersten Tag schlendern wir gemütlich durch die Altstadt von Danzig. Am Krantor vorbei, zur Marienkirche bis hin zum grünen Tor am langen Markt.

Der zweite Tag führt uns dann erstmal an den Strand von Stogi. Da es aber sehr kalt windet fahren wir schnell wieder zurück in die Stadt. Wir essen leckeren günstigen Fisch und laufen am Neptunbrunnen vorbei um noch manche Souveniers zu kaufen.

Es gibt noch vieles mehr zu sehen! Allerdings sind unsere zwei Tage schon wieder vorbei, doch wir haben sie toll genutzt und sind überwältigt von den vielen schönen Häusern und den freundlichen, hilfsbereiten Menschen.

Also fahren wir wieder mit dem Taxi zurück zum Flughafen und freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten geplanten Trip!

 

 

REISEN MIT BABY

Dienstag, 15.11.2016

Der kleine Mann ist da!!

WOW es ging alles so schnell, wo soll ich nur anfangen.
Gerade habe ich mich an den Gedanken gewöhnt, dass Joaquin per Kaiserschnitt geholt werden muss
 dann überschlagen sich die Ereignisse.

Ende September wäre der errechnete Termin gewesen, also Mitte September der geplante Kaiserschnitt,
doch der kleine Mann hat es viel eiliger!
Pedro und ich haben gerade noch die Schwangerschaft genossen und voller Freude die Fotos von unserem
Fotoshooting "9months" betrachtet, als es los geht.
Ab ins Krankenhaus!!!!

Und nur eine Stunde später ist er da... Er ist absolut perfekt!!

Wer sagt dass man mit Baby und Kind nicht reisen kann?
...naja wir fangen klein an, erstmal gehts nach Lüneburg und Hamburg mit dem Zug.

Die Zugfahrt ist absolut machbar mit einem Baby, genügend Windeln im Gepäck, Wickelunterlage
und dem Vorteil des Stillens definitiv leicht und eine schöne Erfahrung.

Lüneburg ist eine wunderschöne Stadt, 30 Zugminuten von Hamburg.
Bekannt durch die Lüneburger Heide und seinem Salzanbau besitzt die Stadt
aber auch eine hübsche Altstadt. Gerade in der Weihnachtszeit mit seinen Christkindlmärkten und
seiner Märchenstraße einen Städtetrip wert.

Super zu verbinden mit Hamburg. Hamburg ist wohl jedem ein Begriff.

 

 


Eine Busfahrt mit Baby, jedenfalls mit unserem gestaltet sich da schon schwieriger.
Er möchte nicht in der Babyschale sitzen/liegen. Gewickelt wird einfach auf dem Platz neben mir.
Aber mit Geduld auch machbar.

Wir schlendern also total glücklich, zu dritt durch die Prager Innenstadt.
Am nächsten Tag gehts mit der "Free Walking Tour" nochmal durch die Innenstadt, nur diesmal
mit Geschichte, sehr interessant.
Prag - Hauptstadt Tschechiens. Sie war eine bedeutende königliche und kaiserliche Residenzstadt
und man sieht die verschiedenen Baustile.
Die Zeit des Gotiks... Barock und die Moderne - alles mischt sich hier zu einer wunderschönen Stadt.
Zum typischen Touriprogramm gehören die Prager Burg, die Karlsbrücke, Rathausuhr, Veitsdom, Teynkirche
und die älteste aktive Synagoge der Welt.

 

Es ist so toll zu reisen! Ob nah oder fern, man muss alles genießen!

NEXT STOP - MALTA -

Mittwoch, 15.06.2016

Urlaub mit Babybauch?
Ja wieso nicht?

Viele empfehlen sogar noch einen Urlaub zur Entspannung bevor alles los geht.
Also ab nach Malta - Malta ist nur 2 1/2 Flugstunden von München entfernt.
Fliegen in der Schwangerschaft? Wenn gesundheitlich alles Tip Top ist dann ja
und dieser kurze Flug ist auch nicht mein erster.. Die ganzen Stimmen
"um GOTTES Willen ja nicht!" kann man ruhigen Gewissens ignorieren ;)

Malta ist ein kleiner Inselstaat im Mittlmeer, besteht aus drei bewohnten
Inseln neben Malta gehört dazu Gozo, Comino und vielen unbewohnten Inseln.

Ich war schon sehr oft auf Malta und kenne mich dort gut aus, doch jedesmal
ist etwas verändert und man kann neues entdecken.
Die größte Veränderung diesmal war wohl die Umstellung von den tollen alten klapprigen
Bussen ohne Türen und mit einer Schnur zum ziehen damit die Glocke zum Halten ertönt, auf
die Modernen Bussen mit Klimaanlage.
Karma - Wohl deshalb weil diese Busse einfach zum Maltesischen Bild gehörten, bleiben
die Modernen Busse oft stehen. Sie sind für das Klima und die Straßen einfach nicht robust genug.

In Bugibba in der St. Pauls Bay gab es Jahre lang diesen tollen Mc Donalds am Meer (neben dem
Mc Donalds in Guatemala wohl der Schönste) auch der hat zu gemacht und ist nun direkt an die
Plaza gezogen. Ich habe dort immer meinen Eisbecher gegessen... Sehr schade dass er nun nicht mehr
am Meer ist.

Nachdem ich gelandet bin und erstmal eine Kaffeepause im Flughafen gemacht habe, gehts weiter
mit dem Auto in die Wohnung nach Bugibba.

Danach folgt ein gemütlicher Spaziergang an der Promenade entlang um schliesslich den Sonnenuntergang
auf dem Meer zu bestaunen. Auf dem Rückweg haben wir uns noch ein Hotel von Innen angesehen,
so etwas interessiert mich als Hotelfachfrau natürlich immer sehr.

Am nächsten Tag ging es ab durch die berühmten Gassen von der Hauptstadt Valletta.
Abends der Ausklang an der Promenade von Bugibba.

 

 

Nach zwei aufregenden Tagen folgte ein entspannter Tag am Strand von Mellieha. Ein ganzer Tag im und am
Wasser faulenzen, immer brav unter dem Sonnenschirm, eingecremt und trotzdem habe ich einen ganz Körper Sonnenbrand...

Auf nach Popeye Village, der Kulissenstadt für den Film Popeye - Ein Seemann mit dem harten Schlag von Regisseur
Robert Altman 1979 war das. Heute wird die Stadt als Freizeitpark genutzt. Sie ist allerdings nur für Kinder zu empfehlen,
für Erwachsene reicht der wunderschöne Ausblick von oben, also meiner Meinung nach.

Dann nach Mdina Kaffee und Kuchenpause, eines der früheren Hauptstädte Maltas mit wenigen Einwohnern.
Sie ist mittlerweile eines der Top Sehenswürdigkeiten für Touristen durch ihr mittalterliches Stadtbildd mit vielen
schmalen Gassen.
Zum Abschluss eine Bimmel-Bahn-Fahrt durch Rabat. Die Stadt liegt nämlich direkt neben Mdina.

Einen Ausflug nach Marsaxlokk (Fischerdorf) darf auch nicht fehlen.
Berühmt bei Touris für seinen grossen Markt an der Hafenpromenade und den bunt angemalten Fischerbooten den Luzzus.
Die Augen an den Booten sollen die Fischer vor Gefahren schützen, neben den Augen haben alle Boote christliche Namen.

Wir schlendern am Wasser entlang um uns die Boote anzusehen
und durch die letzten Hütten des Marktes bevor wir nochmal eine kurze Tour durch das wunderschöne Valletta starten.

 


Ein toller letzter Tag!

 

 

WELCOME BACK

Sonntag, 01.05.2016

Die Zeit verfliegt so schnell...
...man kann sie nicht aufhalten.

Ich bin schon lange zurück in Deutschland und habe weder Zeit gefunden noch die Muse gehabt meinen
Blog weiter zu führen. Doch aufgrund der vielen Nachfragen und meinem blutenden Herzen, weil mir das
Schreiben fehlt, hier die lang ersehnte Fortsetzung.

Es war eine aufregende und sehr turbulente Zeit.
Denn...
... Ich bin schwanger!!!

Einer meiner grössten Träume geht damit in Erfüllung.
Doch bevor ich das alles genießen kann, liegt eine Menge Arbeit vor mir.
Ich muss eine neue Arbeit finden, eine neue Wohnung und die Papiere fertig machen damit Pedro nach Deutschland
nach kommen kann.

Das mit der Arbeit ging schnell und einfach, doch mit der Wohnung habe ich einfach kein Glück.
Selbst das Wohnungsamt lässt mich (mal wieder) im Stich... Ich kann doch nicht mit meinem Kind auf der Straße
wohnen??!
Zum Glück hat meine Freundin ein freies Zimmer in ihrer WG, sodass ich nach zwei Monaten verzweifelter Suche
zu ihr ziehe.
Puh!

Und endlich ist auch der lang ersehnte Moment da, Pedro landet!!!
Eine schwierige Zeit liegt damit hinter uns, die vier Monate Trennung voller Sehnsucht, Schmerzen, Liebeskummer
und Tränen.
Endlich muss ich nicht mehr alleine zum Arzt und endlich kann Pedro seinen Sohn auf dem Ultraschall sehen und
sein Herz hören. JA! Es wird ein Junge. Wunsch war ein Mädchen, aber er ist so kern gesund, nur das zählt!
Er ist schon auf dem Ultraschall so hübsch und niedlich (ja klar das sagt wohl jede werdene Mutter)
mit der typischen Familiennase (Papaseite).

Somit ist auch die Zeit gekommen, in der ich mich über die Schwangerschaft freue und das alles genießen kann.
Es ist ein Traum, ein großer Wunsch diese Zeit zu erleben und ich konnte es einfach nicht genießen.
Die ganzen Umstände haben das leider nicht zugelassen.... ich habe es nicht zugelassen... Aber damit ist Schluss!

Ich genieße alles in vollen Zügen, wir genießen alles in vollen Zügen!
Ob bei unseren Ausflügen in München, beim Sightseeing in Salzburg und Landsberg oder im Urlaub auf Malta.

Auch schwanger kann man immer noch reisen und ich/wir werden auch nicht aufhören wenn der kleine Mann da ist!

Wie sagt man so schön? Das Leben ist geil!

 

MEINE LANGE, SCHWERE REISE ZURÜCK

Mittwoch, 30.03.2016

Das Peru mich behalten will, das wurde mir sehr schnell bewusst, als die unfreundlichen Mitarbeiter der Peruvian Airline bereits beim einchecken sagten es gäbe eine Verspätung von 20 min.

20 min dachte ich, lachte und war bereits bei dem Gedanken, dass ich meinen Anschlussflug verpassen würde, den diese Zeitangabe wäre mind. das doppelte oder dreifache...

Ich saß dort nun, am Gate, heulend, aber mutig genug in ein Flugzeug einzusteigen. Wenn es denn kommen würde. Nach einer Stunde kam nur eine Durchsage, dass sie keine Ahnung haben und evtl. in zwei weiteren Stunden wissen wann wir den abfliegen können.

Wieder gab es nur eine Mitarbeiterin am Schalter, Arrogant, nicht bereit mit jemanden zu reden geschweige denn zu helfen. Jedem wurde etwas anderes gesagt "Peruvian Airlines hat einen eigenen Tower zur Flugabfertigung, der Herr dafür ist nicht zur Arbeit erschienen", "Technische Störungen bei der Maschine, die noch in Arequipa steckt und dort repariert wird" während die Tussi am Gateschalter immer nur aufs Wetter verwies.

Ja das die Airline das Wetter benutzt liegt klar auf der Hand, so müssen sie sich weder angesprochen fühlen für Hilfestellung, noch Schadensersatz zahlen.

Nach 4 1/2 Stunden am Flughafen in Cusco kam ein Techniker ins Cafe, SCHNELL SCHNELL der Flieger fliegt gleich ab. Wieder KEINERLEI Durchsagen oder Anzeigen am Screen. Ich bin froh das er wenigstens bescheid gegeben hat.

Nunja. knappe 5 Stunden zu spät in Lima, sämtliche Anschlussflüge natürlich weg, Peruvian hilft nicht und meine Anschlussfluggesellschaft war nur bemüht eine neue Verbindung raus zu suchen, die ich für 4665 Dollar hätte buchen sollen.

DANKE für nichts. Ich steckte fest! In Lima. Weit bin ich nicht gekommen!

Also blieb mir nur noch die Möglichkeit meinen Vater zu kontaktieren. Der, mittlerweile war es Nachts in Deutschland, die ganze Nacht durchmachte und morgens nicht in die Arbeit gehen konnte, um mich in einer spektakulären Befreiuungsaktion von Peru rettete.

Sämtliche Flüge waren ausgebucht, oder es gab nur noch die Business class. Für Flüge über die USA benötigt man ein Visum. Sodass dieses Online noch für mich beantragt wurde. Ich nutzte die Wartezeit um wenigstens zwei Stunden zu schlafen und schlug mir ein Schlaflager am Flughafen Limas auf.

Am nächsten morgen um 8 Uhr gings dann weiter, mit einem neuen Flugticket, das mein Vater bezahlt hat, über Miami und London zurück nach München.

 

Weitere Tips:

Immer Decke, Kissen und warme Wollsocken im Handgepäck haben, genauso wie Kosmetikartikel und Wechselwäsche. Es kann so schnell passieren dass man eine Zwischennacht irgendwo verbringen muss.

Oropax und Schlafmaske sind wertvolle Nebenbegleiter, die einem das Leben und den Schlaf immer und überall erleichtern.

Ladegeräte für Laptop oder Handy sollten auch immer Griffbereit sein.

Immer eine Notfallperson haben, die einem in der Not den Arsch retten kann, vorallem wenn man selber keinerlei Budget mehr besitzt.

 

Ich habe aus meiner Geschichte sehr viel gelernt und rate ALLEN davon ab mit Peruvian Airlines zu fliegen, oder diese zu buchen. Die Bewertungen im Internet und vorallem auf Facebook kann man alle glauben schenken, sie stimmen leider alle. Bisher habe ich zwei Emails geschrieben um wenigstens eine Entschuldigung zu bekommen, keine Reaktion von dieser Airline. Genauso wenig reagieren sie auf die zahlreich schlechten Kommentare im Netz. Traurig das es soetwas in der heutigen Zeit noch gibt bzw. überhaupt erlaubt ist!

 

Verspätet und völlig kaputt kam ich also in Deutschland an. BACK IN GERMANY!!

Meine Geschwister empfangen mit inkl Hund, Nichte und fettem Plakat weinend am Flughafen. Es ging zum Essen und Quatschen. Danach ersteinmal über das Wochenende zu meiner Schwester.

Die Wiedereingliederung fällt schwer! Man will es nicht hören und glauben, aber ja man bekommt auch einen Kulturschock wenn man "Nachhause" zurück geht. Das ganze Moderne, wieder die Umstellung von Essen und Klima. Neue Gerüche, alle tragen wieder Deo und Parfüm. Selbst die kleinen Dinge erfordern eine Wiederumstellung von dir.

- 29 Voluntarios in meinem Projekt - 37 Mitbewohner in meinem Apartment -

Jede Menge Menschen...

... In unserem Leben begegnet uns keiner Zufällig.

Alle sind Teil unseres Weges.

Ob als Begleiter, als Seelenverwandter

oder einfach nur als Lehre.

MEINE LETZTEN TAGE IN PERU

Montag, 28.03.2016

Meine letzten Tage in Peru, hier in Cusco sind angebrochen.

Nachdem Ostern ist, Semana Santa, ist das Los Molinos vier Tage zu.
Also hatte ich bereits Mittwoch meinen letzten Tag im Projekt.

Wir haben die Woche die Wand im Zwischenraum gestrichen und am nächsten Tag zusammen mit den Kiddies und vielen Handabdrücken neu gestaltet. Es hat riesigen Spaß gemacht!!

Am letzten Tag gab es dann eine kleine Fiesta mit Galletas (Keksen) und Limonada (Limonade). Der Abschied fiel nicht leicht, das war mir von Anfang an bewusst. Wer ein Jahr die Bezugsperson der Kleinen ist, den lässt man nicht gehen. Die Kinder klammerten sich an mich und gerade für die, die mich schon das ganze Jahr begleiten oder zumindest viele Monate davon, waren sehr traurig.

Als Geschenk gabs viele Küsschen und ein Plakat, unterschrieben von vielen Kindern, total bunt angemalt, dieses bekommt auf jedenfall einen Ehrenplatz in meiner neuen Wohnung.

Natürlich habe ich nochmal viele meiner Lieblingsplätze aufgesucht, Cucharitas, mit seinem wunderbaren Eis. Limbus, San Blas Markt und natürlich auch Asunta, den Laden in dem ich all meine Sachen eingekauft habe.

Überall wurden viele Tränen vergossen. Besonders viele bei meiner Peruanischen Familie in Chinchero.

Zu meiner Freude gab es ganz viel Fisch zum essen, es ist schließlich Karfreitag.

Fischsuppe mit Macha (Muscheln) nennt sicht dann Kaukau. Danach Trucha (eine Art Forelle).

Ich immer fleissig die Beilagen gegessen, also Fisch war noch nie mein Ding...

Die San Blas Schule veranstaltete auch eine kleine Osterfeier. Mit den typischen 12 Platos, 12 Gänge also. 6 Salzige und 6 Süsse sind tradition hier in Peru.

Am Dienstag also, meinem letzten Tag, den habe ich selbstverständlich noch mit Pedro verbracht. Morgens schön ausschlafen und schickes Frühstück. Dann sind wir noch im Kinderheim vorbei um einige Sachspenden abzugeben. Wir waren nochmal Lomo Saltado essen und Aji de Gallina, mein Lieblingsgericht!

Zurück zuhause hatte ich noch Zeit einen Schokoladenkuchen für Rosa zu backen. Rosa ist die Mama des Hauses sozusagen. Bestellt für uns immer das Gas, Wäscht unsere Wäsche und näht diese auch, alle möglichen Dinge zum Einkaufen hat sie auch und auch so hat sie immer ein offenes Ohr für einen.

Danach ging es ans Koffer packen... und Zimmer leer bekommen. In einem Jahr staut sich so einiges an. Ja alle Souveniers waren eingepackt, der Koffer ging wunderbar zu. Einige Lieblingsstücke an Klamotten noch schnell ins Handgepäck gestopft. Der komplette Rest kam in die Spendenbox. So einfach ist das.

Bin ich bereit für meine Heimreise?

Jein, mit einem lachenden und einem weinenden Auge ...

NEXT STOP - IQUITOS -

Donnerstag, 10.03.2016

Wow es ist soweit, mein kleiner letzter Traum hier in Peru geht in Erfüllung.
Morgen geht unser Flug nach Iquitos!!

Das Amazonas Tiefland ruft!
1542 wurde der Rio Amazonas das erste mal von einem Weissen entdeckt (durch den
Spanier Francisco de Orellana). Er entdeckte die Uranwohner des Flusses, mit
ihren langen Haaren, ausgerüstet mit Pfeil und Bogen für die Jagd.
Nach dem grossen Kautschukbooms hier im Amazonas Tiefland intersierte sich fast niemand mehr für die
flächenmäßig größte Provinz in Peru.
Das Ausmaß wird einem bewusst, wenn man im Flugzeug von Lima nach Iquitos einen Fensterplatz
ergattert hat. Weit und Breit ist alles nur grün! und braune Flüsse bewegen sich im Zick Zack durch
das Grün.

Der Amazonas bricht wahre Weltrekorde. Er transportiert ein Fünftel des gesamten Süsswassers
der Erde, er ist in Peru nur max 2 km breit, an der Mündung in Brasilien jedoch 230 km breit!
Ausserdem ist er mit 6762 km Länge der längste Fluss der Erde.

Ankunft in Iquitos, schon wird man "überfallen" von hunderten von Taxifahrern,
die förmlich an einen ziehen und einen ins Taxi zerren wollen.
Ja bei Ankunft bemerkt man direkt, dass diese Stadt keine bzw. kaum Erfahrung mit
Touristen hat.
Wir gehen etwas weiter weg und nehmen uns ein Mototaxi für 5 Sol dass uns im
rasanten Tempo in knapp 30 Minuten zum Plaza de Armas bringt.

Iquitos ist atemberaubend schön, kaum Touristen.
Benannt nach einem Indianerstamm der hier mal lebte ist Iquitos mit 500,000 die grösste Stadt im Urwald und nur
per Flugzeug oder drei Tages Trip auf dem Boot zu erreichen.

Wir schlendern an unserem ersten Tag einfach gemütlich an der Promenade entlang,
durch den "Anaconda" Markt, der sich direkt an der Promenade in Stelzenhütten befindet.
Überall befinden sich Schiffswracks, die mit Grafiti angesprüht wurden und dadurch einen Eyecatcher
in der grünen Umgebung abgeben.
Es ist mega heiss und durch die 83% Luftfeuchte kann man die Luft schneiden.
Ich musste noch nie so nass schlafen,
als ob man klitsch nass aus der Dusche kommt und sich ins Bett legt.

 

Am nächsten Tag gehts zu unserer zwei Tages Tour in den Amazonas Regenwald.
Bevor wir abgeholt werden, schauen wir uns aber noch den berühmten "Belen Markt" an.
Wir fragen einen Tuk Tuk Fahrer ob er uns diesen zeigen kann, da uns von den Hostelbesitzern und
auch von den Kellnern im Restaurant erzählt wurde, dass dies ein sehr gefährlicher Ort ist.
Pierre, unser Fahrer spricht perfekt englisch (Nina kann ja kaum spanisch)
und ist total enthusiastisch und erklärt uns zu jedem Stand voller Stolz seine Kultur.
Man kann hier alles kaufen, von Alligator, Schildkröte, Fisch bis hin zu vielen andern Amazonas/Regenwald
Tieren, Zigaretten, Früchte und Heilkräuter, homoöpatische Medizin.

Die freude ist riesen gross! Als unser englischsprachiger Guide uns überpünktlich
abholt und mit uns zum Port fährt. Nachdem wir dort noch 15 min auf die Anderen
unserer Gruppe warten müssen, haben wir noch kurz Zeit uns den Markt anzusehen.

Ich probiere Suri "Maden" die am Spieß auf dem Grill gebraten werden. Es kostet zwar überwindung,
doch bin ich total begeistert, ich bin ja hier um alles auszuprobieren.
Sie schmecken nach einer Mischung aus Huhn mit Ei.

 

Die Anderen sind da, 15 Peruaner. Nur wir zwei "Weissen, Gringas". Im Holzboot gehts über den Rio Negro,
auf den Amazonas. Erster Stopp in "Fundo Pedrito". Die ganze Deko besteht aus zerschnittenen und angemalten
Plastikflaschen, eine tolle Idee!!
Wir dürfen Piranjas füttern und sehen Paiches, riesige Fische die hier leben.

Weiter zu Suenos del Momon.
Etwas positives zu diesem Ort? Fehlanzeige!
Es ist grausam!!!
Die Tourigruppen gehen hier von Käfig zu Käfig, machen Fotos mit all den armen Tieren, mit den Faultieren,
Affen und Schlangen. Wir kommen an einem Affen vorbei, der in seinem Käfig, wie die anderen Tiere nix hat.
Kein Baum, kein Grün, ich sage nur "Ou we du armer, du gehörst hier nicht hin!" Mir läuft es eiskalt den
Rücken runter als er mich ansieht, zusammen kauert und laut das weinen anfängt.
Gegen diesen Ort muss man unbedingt vorgehen!!

Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.
- Georg Christoph Lichtenberg -

Uns fällt es sehr schwer dieses Erlebniss zu verdauen, und uns auf unseren nächsten Stop zu freuen.

Auf dem Boot gehts weiter auf dem Fluss durch künstlerische Landschaft zu unserer Lodge.
KRASS, mitten im Regenwald steht eine gewaltige Anlage mit Bungalows, einem riesen Restaurant mit Aussichtsplattform,
einem Pool mit Wasserrutschen Anlage.

Wir brechen nach Lunch und kurzer Pause zu unserer Wanderung auf.
Durch ein Einheimisches Dorf dass direkt hinter der Anlage liegt.
Wieder etwas was ich gar nicht toll finde! Die Bewohner wurden sprichwörtlich bestochen, damit der Engländer seine
fette Tourianlage bauen kann, hat er einen Stromgenerator für das Dorf "gespendet".
Dafür laufen nun tagtäglich Leute durch ihr Dorf, die sie begaffen und Fotos machen. Bei dem Gedanken dass ich Teil
dieses Begaffens bin wird mir schon wieder übel um die Nase, ich packe meine Kamera weg, respektiere ihr Dorf, höre
gespannt den Erzählungen zu und verabschiede mich.

BIENVENIDOS "Alamas del Rio Momom"
Willkommen bei den Flussbewohnern. Mir bleibt die Spucke weg, als ich all die wunderschönen Frauen sehe. In Peru
gibt es selten "schöne" Menschen...
Sie Tanzen uns singen für uns, verkaufen dann ihre selbstgemachten Schmuckteile und Figürchen.
Es geht weiter zum "Jardin Botanico El Chullachaqui"
uns werden viele Pflanzen und Bäume vorgestellt, ihre medizinischen Wirkungen. Für alle Beschwerden und Krankheiten gibt
es eine Pflanze und ein daraus hergestellter Trunk. Selbst gegen Krebs haben sie ihre Pflanze.
Es gibt im Regenwald 4 überauswichtige Pflanzen für die Einwohner.

    

Wir geniessen den Sonnenuntergang über den Fluss und fallen total erschöpft ins Bett.

Am nächsten Tag gehts um 5 Uhr morgens zur Vogelbeobachtung. Dann Frühstück und weiter zum Piranja fischen.

Ja zwei wundervolle Tage neigen sich dem Ende zu. Sodass es nach dem Mittagessen schon wieder zurück nach Iquitos
geht.


Wir bekommen "Wahlwerbung" hautnah mit, dann kaufen wir ein Sack Hundefutter, gehen gemütlich durch die Strassen
und füttern die Halbverhungerten, kranken Strassenhunde.
Wir bekommen sehr viel Zuspruch der Anwohner und wir kommen mit sehr vielen von ihnen ins Gespräch.

Dann heisst es wieder, Sachen packen, denn es geht schon wieder zurück nach Cusco. Vier grossartige und faszinierende
Tage sind vorbei.

Kein Tag hat genug Zeit, aber jeden Tag sollten wir uns genug Zeit nehmen.
- John Donne -

 

TITICACASEE DIE ZWEITE

Samstag, 05.03.2016

Mein Weg führt mich zum zweiten mal zum wunderschönen Titicacasee.


Für meine beste Freundin war es das Erste mal und wie auch ich war
sie total begeistert von der Schönheit des Sees und dem einzigartigen
Sternenhimmel der sich hier in der Nacht zeigt.

Die Standard Touritour führt uns durch die Uros, den schwimmenden Schilfinseln
bis nach Amantani wo wir die Nacht verbringen.

 

Nun habe ich auch endlich den berühmten Stempel in meinem Pass, den man sich
bei den Uros holen kann, bei meinem Ersten mal bin ich leider nicht an diesem
Stopp vorbei gekommen.

Auf Amantani haben wir uns bei der Wanderung auf den Berg hinauf den anderen Tempel
angesehen. Es gibt zum einen den Pachatata (Vatererde) und Pachamama (Muttererde).
Sodass ich nun beide der anmutigen Tempel mit ihrer Aussicht gesehen habe.

Wieder bekocht uns unsere Gastmama Maria mit leckerem Essen, während ihre Kinder uns
ständig anlächeln und anlachen.

Am nächsten Tag gehts rüber nach Taquile, Wanderung, Freizeit, Mittagessen und dann
wieder zurück nach Puno.


In Puno haben wir noch zu Abend gegessen, bevor uns das Mototaxi zurück zum Busterminal
bringt, und so zum Bus zurück nach Cusco.

ES IST STILL GEWORDEN

Sonntag, 28.02.2016

Hallo ihr Lieben,

 

es ist still um mich geworden, dass tut mir leid.

 

Es ist einiges passiert, privat in meinem Leben und deswegen hatte ich nicht wirklich die Zeit einen neuen Blogeintrag zu schreiben.

In den letzten Wochen habe ich mein Leben in vollen Zügen genossen und nicht an andere Dinge gedacht. Doch die Realität holt einen schneller ein als einem lieb ist.

Also ist es passiert.... Mein Rückflug nach Deutschland ist gebucht!

Am 30.03. heisst es schon, Koffer packen... "Ciao Peru" .. aber für mich nicht für immer. Ich werde immer wieder zurück kehren, schließlich liebe ich das Land und meine peruanische Familie! Und dieser Gedanke baut auf, sodass ich bei dem Gedanken dass ich schon in wenigen Wochen im Flieger sitze nicht allzu traurig bin.

Ausserdem kommt Pedro, mein Verlobter nach Deutschland nach. Ja richtig gelesen, Er hat mich gefragt ob ich seine Frau werden möchte!

 

Ich habe ein Flugschnäppchen ergattert, allerdings führt mein Weg mich dadurch über Lima-Cancun-London-und Amsterdam, bevor ich am 01.04. finally in München lande.

Bei meiner Übernachtung in Amsterdam kann ich mich wieder an das "europäische Leben" eingewöhnen und in Ruhe über mein wundervolles Jahr in Peru nachdenken, dass mein Leben wirklich komplett verändert hat. Denn zurück in Deutschland geht das Leben schnell weiter. Treffen mit Familie und Freunden. Job und Wohnung suchen und der ganze Kram.

 

In nur drei Tagen kommt meine beste Freundin zu Besuch. Wir freuen uns riesig!! Dann heisst es, wie in Australien schon, Franzi und Nina gegen den Rest der Welt. Ja und dann warten wieder Reisen und Abenteuer auf mich, das vorerst letzte mal hier in Peru.

 

Im Los Molinos läuft alles super!

Wir haben jeden Tag spaß und allein der Gedanke dass ich nur noch so wenige Tage mit meinen Kiddies hab könnte mir echt das Herz brechen....

Wir spielen, machen Blödsinn mit dem Nachbarsschwein, lernen Englisch. Bemalen die Lehrer... Liefern uns Wasserschlachten (passend zum Karneval in Peru) oder vertreiben die vielen Regentage mit Lachen....

 

 

Anfang Januar war ich ein zweites mal auf dem wunderschönen PICOL.

Die Aussicht ist einfach unschlagbar. Der Aufstieg hart, allerdings lohnt es sich immer und immer wieder! Die Natur ist so schön, die Luft so klar, es ist so schön leise dort oben....

 

Ende Januar bin ich für einen Tag nach La Paz, Bolivien rüber geflogen, da mal wieder mein Touri Visum abgelaufen war.

Es war total lustig, denn bei der Ausreise meinte die "nette" Dame am Migrationsschalter dass ich schon viel zu lange im Land bin, wenn ich zurück kommen sollte werde ich genau 10 Tage Zeit haben dass Land wieder zu verlassen. 
Ich voller Panik also bei der Rückreise wieder am Schalter gestanden, extra als Letzte, ich war eh schon nervös und wenn ich weiss dass Menschen hinter mir warten werde ich womöglich noch nervöser. Ich also zum Schalter....

..."Buenos Dias, ...." Hey du sprichst spanisch, "Jaaa bin schon etwas länger im Land... Wie viele Tage könnten Sie mir noch geben?" Hmm nunja wie viele Tage möchtest du denn? "So um die 80 Tage wären klasse!" WIESO "Ich habe einen Freund" 

Der Beamte der Migration lächelte glücklich vor sich hin, gab mir einen Stempel und schrieb 120 Tage in meinen Pass.

Ich denke er hat ebenfalls eine europäische Freundin.

Es war ebenfalls der erste Flug in Pedros Leben. Total süss ihn so ängstlich zu sehen. Aber erstmal im Flieger, am Fenster war er von den ganzen Eindrücken einfach nur beeindruckt.

Ich war vom "Valle de la Luna" beeindruckt, dass wir uns zusammen an meinem Tag in La Paz angesehen hatten. Bei meiner letzten Reise nach La Paz bin ich gar nicht darauf gestossen, dass es dort ein solch spektakuläres Naturschauspiel zu bewundern gibt.

 

 

 Manchmal ist es gar nicht schlecht, wenn einen der Weg zweimal zur selben Stadt führt...

NEXT STOP - NEUES JAHR NEUES GLÜCK -

Mittwoch, 06.01.2016

Es ist Zeit das vergangene Jahr revue passieren zu lassen und
über Wünsche und Ziele für das neue Jahr nachzudenken.

Was alles passiert ist in meinem Jahr? Wer fleissig meinen Blog
verfolgt hat, weiss das bereits alles.

Meine Wünsche? Meine Ziele?


Naja eigentlich bin ich wunschlos glücklich...
... ich denke seit einigen Monaten intensiv darüber nach hier in Peru zu bleiben.
Mein Ziel in 2016 eine neue Ausbildung als Kinderkrankenschwester zu machen sind
damit hinfällig. Das würde allerdings bedeuten, dass ich höchstwahrscheinlich
wieder zurück ins Hotel muss, denn hier in Cusco würde ich mit meinen Vorkenntnissen
im Hotel am leichtesten einen Job finden. (Hotel - Das wollte ich doch nie mehr?)

In den vergangen Wochen ist einiges passiert, ich habe
lange nicht mehr von mir hören lassen, das hat einen ganz besonderen Grund.

Anfangen muss ich bei der Geschichte mit dem netten, süssen Peruaner im Schokomuseum,
den ich dann in der Acupari Sprachschule wieder getroffen habe.

In den letzten Wochen habe ich dort nämlich als Praktikantin gearbeitet.
Ich habe die Bibliothek wieder eröffnet und in dieser den Peruanern die in der
Schule deutsch lernen mit Hausaufgaben etc. geholfen.
Ausserdem habe ich jeden Freitag im Cafe Berlin gearbeitet, dort treffen sich alle die
entweder Deutsch oder Spanisch in der Schule lernen um bei Cafe und Tee
ihre Sprachkenntnisse weiter auszudehnen.

Jedenfalls habe ich mich an meinem ersten Tag in jeder Klasse vorgestellt und da
saß er dann "Ich glaube ich kenne dich", wir haben uns einige male getroffen, ja und schneller als man denkt verliebt man sich... und die Dinge
nehmen ihren lauf ;)

Ebenfalls viele Partys... von der einen mit einer Menge Tequila, bis hin zu der mit
der Crew vom Schokomuseum.
Ich musste viele Freundinnen und meinen Freund betrunken nach Hause bringen. Oder auch
zum Flughafen und man musste mich betrunken nach Hause begleiten.
Partys in Cusco? Immer ein mega Highlight!!!

Mega interessant sind hier auch: Abschlussbälle
Mit Pedro war ich auf dem Abschlussball seines Bruders. Es wird nonstop getanzt, es gibt
sehr viel zu essen und jeeedeee menge Alkohol. Jeder trägt einen Anzug oder ein wunderschönes
Kleid, selbst die ganz kleinen kommen mit ihren masgeschneiderten Kleidchen und Anzügen. Super putzig!

Zusammen haben wir auch einen Ausflug zum Templo de la Luna gemacht. Vom Tempel sind wir
dann gemütlich bis nach Puka Pukara und Tambomachay gelaufen.
Wunderschöne Landschaft, keine menschensseele weit und breit nur das "wir".


Advent Advent die erste Kerze brennt, erst eine dann zwei, drei und schneller als man sich
versieht brennt dann auch schon die vierte Kerze.

Weihnachten in Peru.


Um uns in Weihnachtsstimmung zu bringen, haben wir in der WG Plätzchen gebacken.

Während „in der Weihnachtsbaeckerei lief“ gab es eine kleine Mehlschlacht.

Doch so einfach wie es klingt war es leider nicht. Denn es war auch das erste Adventsbacken mit einem Gasofen.
Bis wir den „dreh“ mit dem Gasofen raus bekommen hatten, mussten einige Plätzchen leiden.
Durch einen leckeren Feinschliff mit einer Schokoladenglasur oder auch einer Zitronenglasur konnte man dann
aber doch einige unserer Plätzchen essen.

Ebenfalls haben wir unsere Wohnung mit selbstgebastelten Sternen geschmückt.

Und ich habe einen Weihnachtsbaum gebastelt, natürlich brav recycelt aus alten Plastikflaschen.

Geschmückt mit Lametter und kleinen Panflöten Anstecker.
An stelle eines Sternes an der Spitze, schmückt unser Baum eine Schleife in peruanischen Farben.

    

Im Los Molinos war auch eine Weihnachtsfeier.
Es gab Paneton, Galletas und Chocolate Caliente.
Am Ende dann natürlich auch Geschenke für alle Kiddies!

Santurantikuy

Das ist der Weihnachtsmarkt hier in Cusco.
Er findet jedes Jahr am 23 und 24.12. auf der Plaza Major statt also auf dem Plaza de Armas.
Santurantikuy ist Quechua und heisst "Venta de Santos" also Verkauf von Heiligen.
Entwickelt und organisiert wird er jedes Jahr von Handwerkern die von überall her von Cusco kommen.
Verkauft wird alles rund um die Grippe.


Und da war er dann auch schon... Stille Nacht.. Die heilige Nacht..
Zusammen in der WG haben wir gekocht, Pedro etwas typisches Peruanisches und Ich Kartoffelsalat und Wiener.
Zusammen gegessen und zusammen Wein, Bier und Pisco Sour getrunken. Ein wunderschöner Abend der durch das
grosse Feuerwerk um Mitternacht gekrönt wurde!

 

Am nächsten Tag ging es dann zu Pedros Familie nach Chinchero.
Wir haben viel geredet, gegessen, getrunken und getanzt.
Ich habe mit seinen Neffen gespielt und wir haben Kracher gezündet.
Ein fantastischer Tag!

Ja und so schnell ist also wieder ein Jahr vorbei... Tschüss 2015 und Hallo 2016!!

Silvester in Peru ist auch eine kleine Besonderheit.
Man trägt aufjedenfall etwas gelbes, denn das bringt nicht nur Glück sondern auch einen Geldsegen im nächsten Jahr.

Es gibt extra Märkte, auf denen alles in Gelb verkauft wird. Von Unterwäsche, Konfetti bis hin zu Hüten und Trillerpfeifen.

Ich war mit all meinen Liebsten in meiner Lieblingsbar, im Limbus.
Von dort aus hatten wir einen einzigartigen Blick über Cusco und dem Feuerwerk!

 

Am nächsten Tag gings wieder nach Chinchero, Neujahr mit meiner peruanischen Familie feiern.

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr!
...Gesundheit, Mut, Glück und was man sich nicht alles wünscht..

..Prospero Ano!!!

 

 

 

 

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